Beispiele


Wohnbauten, Ludwigshafen

Planung von innerstädtischen Wohnbauten für eine Baugesellschaft als Teil eines Neubaugebietes. Die Gesamtplanung entsteht in Zusammenarbeit verschiedener Architekturbüros.







Versuchsbau zur Entwicklung eines energetisch-architektonischen Konzeptes für die Sanierung einer denkmalgeschützten Wohnanlage, Ludwigshafen

Der Versuchsbau diente als Grundlage für die Entscheidungen zu denkmalrechtlichen und/oder bautechnischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Sanierung dieses Bauensembles im Kontext energetischer Verbesserungen. Es sollten einerseits gesicherte Erkenntnisse zu Bauausführungen in all ihren Konsequenzen vorliegen und andererseits reale Wohnsituationen die Qualität der Wohnanlage für Verkaufs- und/oder Vermietungsgespräche belegen. Teilweise sind Musterwohnungen möbliert.

Und wie der Name schon vermuten lässt, wurden tatsächlich auch Versuche am „Versuchsbau“ durchgeführt. So ist beispielsweise die Frage der Anordnung von Dämmungen nicht nur in Außen- und/oder Innendämmungen differenziert, sondern es gibt auch innerhalb der ausgeführten Innendämmungen verschiedene Variationen, die je nach Beurteilungskriterium zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können.

Die Sanierungsstrategie des Bauherrn war erfolgreich und wurde durch folgende Auszeichnungen für das Projekt einschl. Versuchsbau bestätigt:

2013
"STAATSPREIS DES LANDES RHEINLAND-PFALZ FÜR ARCHITEKTUR UND WOHNUNGSBAU 2013"

2015
"Deutscher Bauherrenpreis 2015 l Modernisierung" BESONDERE ANERKENNUNG

2015
"Sparkassen Denkmalpreis Rheinland-Pfalz 2015 der Aktion Hohe Qualität - Tragbare Kosten" ANERKENNUNG



Versuchsbau (Hofseite)





Versuchsbau (Aufzugsanbau)
Technikanbau an ein Kulturhaus, Heidelberg

Im Zuge haustechnischer Neuauslegungen im Kulturhaus "Karlstorbahnhof" war es erforderlich, für die Be- und Entlüftung eine Lüftungszentrale in den Dimensionen l / b / h = ca. 8,00m / 3,00m / 8,00m auf der Talseite des Gebäudes anzubauen. Durch die haustechnischen Vorgaben, wonach für die Zuluft ca. 30% freier Luftquerschnitt im Fassadenbereich und zudem noch zwei ca. 2,50m x 2,50m grosse Montageöffnungen herzustellen waren, war die Konstruktion und Materialität des Bauwerkes von entscheidender Bedeutung. Die gewählte Ausführung des Zweckbaues in Stahlbauweise mit einer "atmenden Gebäudehülle" aus Streckgitter erfüllt alle funktionellen Forderungen und bietet gleichzeitig durch die teilweise Faltung der Streckgitter (Hauptfassade) eine individuelle, im Tagesverlauf wechselnde
Fassadengestalt.







Neubau eines Schulbistros, Heidelberg

Das für täglich 200 warme Essen ausgelegte Schulbistro ist als kleine, eigenständige Erweiterung des von C. F. Mutschler in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geplanten Schulbaues konzipiert. Der Neubau steht auf einer früheren, seit Jahren unbenutzten Freifläche (ehemals Brunnenanlage) und liegt teilweise unter dem Bestand bzw. ausserhalb des Bestandes. Da jede Anpassung weitaus mehr Fragen als Antworten hervorbringen würde, wurde eine in Material und Ausrichtung (Vertikalität vs. Horizontalität) unterschiedliche Bauweise gewählt. Dieser "Bruch der Koordinaten" ist bewusst und problemlos möglich, weil der Bestandsbau alleine durch seine Dimension jederzeit dominiert. Andererseits hat der Neubau auf diesem Weg eine Chance, seine eigene Identität zu entwickeln.